Samstag, 12. Januar 2008

Lebenslang !

Häufig hat man gerade als "Hausfrau" Angst, dass man intellektuell nicht mehr gefordert wird.
Die Welt bewegt sich ohne dich und du sitzt nur noch zu Hause und hütest deine Kinder.
Ein Tag soll den Gerüchten zufolge, die ich so gehört habe, ziemlich schrecklich sein, wenn der einzige Gesprächspartner ein einjähriges Kind ist.

Aber muss das wirklich so sein???

Da wir unsere Kinder eventuell im Ausland selbst unterrichten möchten, sehe ich mich vor großen Herausforderungen.

  • ich muss/ kann/ sollte Englisch und ggf eine andere Sprache richtig lernen; nicht nur Schul-Englisch
  • ich werde mich selbst weiterbilden
  • ich werde meinen Kindern helfen die Welt zu entdecken und zu verstehen
  • ich möchte meinen Haushalt gut organisieren
Als echter Teil der Gesellschaft habe ich als Familienfrau wichtige Aufgaben:
  • ich gehe Einkaufen und begegne dabei Menschen mitten in ihrem Alltag
  • ich nehme mir Zeit für meine Kinder
  • ich engagiere mich in meiner Gemeinde
  • ich treffe mich in einer Krabbelgruppe
  • ich zeige meinen Kindern die Natur und Umwelt
  • ich ermutige Andere
  • ich versuche ein Gegengewicht zur Hektik um mich herum zu sein...
Das alles ist nur ein kleiner Teil der Dinge, die uns lebenslang herausfordern.

2 Kommentare:

  1. "Die Welt bewegt sich ohne dich und du sitzt nur noch zu Hause und hütest deine Kinder."

    Ja, das ist bei den Müttern, die die Kinder nur HÜTEN, bzw. auch das dem Fernseher überlassen.
    Wenn man ein Kind fördert und einfach gemeinsam auch Spaß hat, dann ist das spannend und schön.

    "Ein Tag soll den Gerüchten zufolge, die ich so gehört habe, ziemlich schrecklich sein, wenn der einzige Gesprächspartner ein einjähriges Kind ist."

    Also, durch meine vielen Babysittertätigkeiten kann ich sagen: Die Zeit mit einem Einjährigen ist so schön, witzig und spaßig, da ist Fernsehen nix dagegen. Ist auf jeden Fall auch schöner als 24 Kinder auf einem Schlag zwischen 3 und 6 im Kindergarten bei mir ;-)
    Und diese Erfahrungen würde ich nicht meinem Babysitter, Krippenerzieher überlassen...

    AntwortenLöschen
  2. Als fünffache Mutti kann ich nur schreiben:

    Herausforderung Nummer 1 ist den Kontakt zum einzig (wichtigen) Gesprächspartner täglich offen halten: Zu Gott.

    Vor allem, wenn es ganz doll wird, dann brauche ich eigentlich nicht mehr.

    Anitz

    AntwortenLöschen