Samstag, 12. April 2008

Erziehung ist Elternrecht

Leider gibt es im Moment in der Politik Entwicklungen, die für mich sehr gefährlich wirken.
Der Staat möchte immer mehr das Erziehungsrecht der Eltern übernehmen. Das versucht er so geschickt, dass die meisten Bürger die Fürsorge des Staates bewundern. Dabei ist es nicht besonders zu befürworten, wenn der Staat immer mehr in die Familien eindringt.
Als Anlass nimmt er meist die aktuellen Vernachlässigungsfälle und verdächtigt dann auf einmal alle Bürger so gefährlich für ihre Kinder zu sein, dass sie unbedingt staatliche Fremdbetreuung brauchen. Leider wird es nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand gesagt, dass Kinder auch in Kinderbetreuungseinrichtungen gezwungen werden sollten.
Natürlich alles nur zum Kindeswohl (grrr).
Wieso sollte ein Kind aus einem gesunden familiären Umfeld herausgerissen werden???
Ich weiß nicht, ob sich die politische Entwicklung noch aufhalten lässt. Wenigstens in dem Sinne, dass Familien wirklich auch die Wahl gelassen wird ihre Kinder selbst zu Hause zu erziehen.
Es wäre gut, wenn wenigstens in diesem Punkt die Gesetze so bleiben, dass Auswandern für Familien nicht die einzige Lösung ist.

PS: Die Tagespost erklärt hier noch genauer, worum es geht.

PPS: Nur noch zwei Tage.

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