Mittwoch, 30. April 2008

Familienfrau sein ist schön :-)

Nach dem Stillen ist bei mir heute morgen total der Aktivismus ausgebrochen. Zuerst hab ich mir einen Tipp von Gianna zu Herzen genommen und mit einer Stoffwindel mein Bad grob geputzt, bevor die Windel in der Wäsche landete. Danach Wäsche gewaschen und einiges aufgeräumt.
Das lief alles so lange prima, bis die nächste Stillmahlzeit dran war und ich merkte, dass ich noch ganz dringend frühstücken sollte. Papa versorgte Primus dann noch, bis ich endlich aufgegessen hatte.
Beim Wäsche aufhängen hab ich mich dann richtig doll über die kleine Babywäsche gefreut. Es ist für mich immer noch ein Wunder, dass ich nun die Mama bin von so einem kleinen Spatz. Und ich genieße es total, Hausfrau und Mutter (= Familienfrau) zu sein. Ich gehöre wohl wirklich zu den Frauen, die diese Rolle als ihre Traumkarriere empfinden.
Gerade in den letzten Tagen musste ich einige Formulare abgeben, auf denen ich mich auf die Dauer der Erziehungszeit festlegen sollte. Es war seltsamerweise doch etwas komisch ganz ehrlich zu sagen, dass ich wirklich drei Jahre zu Hause bleiben will (und eigentlich auch länger). Es ist hier nicht so üblich und man fragt sich, ob man nicht doch ein zu großes Risiko eingeht.
Schließlich haben wir uns aber doch als Ehepaar entschieden, dass ich mich voll und ganz, also hauptberuflich, um unsere Kinder kümmern werde. Unsere Familie soll für uns und andere eine Oase sein.

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