Samstag, 3. Mai 2008

Meine kleine Welt

Gestern stellte ich fest, dass ich mich in den letzten Tagen wohl nur auf unsere kleine Familie konzentriert hatte. Ich habe zwar von Tag zu Tag meinen Radius erweitert. Ich hatte Besuch von einigen Freundinnen, fing wieder an meine Lieblings-Blogs zu lesen und schmiedete Pläne für Treffen mit anderen Müttern. Und ich schrieb auch wieder in mein eigenes Blog ;-)
Was mich aber so gar nicht interessierte waren die Nachrichten aus aller Welt! Ich hatte sogar unpraktischerweise ein Zeitungsprobeabo gleich nachdem ich aus dem Krankenhaus kam. Aber ich habe fast nie in die Zeitungen reingeguckt. Zum Beispiel hab ich von dem Inzest-Fall in Österreich erst gestern von meinem Mann gehört. Dabei hatte er vorher sogar einmal das Google-Bild bei Spiegel-Online erwähnt. Aber was gehen mich irgendwelche Katastrophen an, wenn ich mit meiner Familie beschäftigt bin ;-?
Kinder sollten auf eine ähnliche Art immer mehr mit ihrer Umwelt in Kontakt treten. Zuerst gibt es nur den sicheren Ort der Familie. Dann kommen noch Verwandte und die Freunde der Eltern dazu. Vielleicht auch eine größere Gemeinschaft, zu der die Familie gehört, wie eine Gemeinde oder eine Kommunität. Bei jedem Schritt nach außen sollte der sichere Rückhalt in der kleinsten Einheit - der Familie - bestehen bleiben.

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