Als stillende Mutti muss ich mich immer wieder aus dem Stress unserer Gesellschaft ausklinken.
Für mich ist das zwar ein Riesenvorrecht, aber ich muss jeden Tag darum kämpfen. Vielleicht trifft das nicht auf jede Mutter zu, aber für mich ist das sehr wichtig (sonst bleibt meine Milch weg und es geht mir dreckig).
Es wird immer wieder Zeiten geben, wo man das bedauert ("Ich kann keine zwei Termine an einem Tag haben"; "Ich kann keine Pünktlichkeit versprechen") und Zeiten, wo man es genießt: Wenn ich am Bett meines schlafenden Kindes stehe, die Gesichtsmuskel vollkommen entspannt, man könnte es wirklich stundenlang angucken :-), bald wird es aufwachen, draußen fängt es an zu regnen, uns stört das gar nicht, wir brauchen nicht pünktlich zu irgendeinem Termin kommen, nachher werden wir aus dem Fenster schauen und ich zeige Primus wieder die Regentropfen und danach haben wir etwas wunderschönes vor:
nach dem Regenguss gehen wir raus und ich zeige ihm wie wunderbar die Luft nach einem Gewitter ist; ich erinnere mich noch genau wie wir damals nach dem Gewitter auf dem Hof gespielt haben, nur im Badeanzug und wir sind durch jede Pfütze gesprungen ... und ich habe meine geliebten Schnecken gesammelt ...
Ja, träumen und die Gedanken laufen lassen ist ein wunderbares Mittel gegen Stress :-)
Samstag, 17. Mai 2008
Stress- Nein, danke!
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